Wir bilden Flüchtlinge aus.

Deine Ausbildung 2016 – die letzten freien Plätze im Facility Management
19. Juli 2016

Wir schauen nicht weg! Aktuell bieten wir mit zwei Ausbildungsplätzen und Integrationsarbeit von A bis Z syrischen Flüchtlingen eine berufliche Perspektive und damit eine echte Chance, in Deutschland zu leben. Als Teil des Pilotprojekts „Flüchtlinge in Handwerksausbildung“ der Handwerkskammer Hamburg verfolgen wir das Ziel, weitere ausbildungsinteressierte Flüchtlinge zu integrieren und damit nicht zuletzt auch unseren Nachwuchs zu sichern.

Über die Bereitstellung von Ausbildungsplätzen hinaus setzen wir dabei auf unser Mentoren-Programm, das Flüchtlinge in vielen Angelegenheiten und Problemen des Alltags unterstützt. Wir freuen uns, dass unser großes Engagement von der Hilfe bei Kontoeröffnung, Wohnungssuche und Umzug bis zur Koordination der Kinderbetreuung sich schon jetzt gelohnt hat. Auch innerhalb unserer Patenschaft des Projekts „Wir zusammen – Integrations-Initiativen der deutschen Wirtschaft“ schauen wir gespannt in die Zukunft.


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An Motivation mangelt es nicht.

Unsere Erfahrungen der letzten Monate zeigen, dass interessierte und geeignete Flüchtlinge sehr engagierte Azubis sind. Zurzeit lernen wir auf Veranstaltungen und Vorstellungsrunden viele weitere motivierte Flüchtlinge kennen. Die intensiven Gespräche mit ihnen selbst, mit Verantwortlichen und Partnern des Projekts sowie die Organisation/Betreuung nehmen viel Zeit in Anspruch, doch das Ergebnis lohnt sich. Dank der Ausbildung haben Flüchtlinge eine Bleibeperspektive und können ihre Zukunft in Deutschland gestalten. Wir sind der festen Überzeugung: Mit einer dualen Ausbildung im Facility Management stehen auch unseren ausländischen Azubis fast alle Türen offen.

Warum engagieren wir uns?

Das Projekt „Flüchtlinge in Ausbildung und Arbeit“ liegt uns am Herzen – insgesamt verläuft es bis auf wenige Stolpersteine sehr positiv. Die Sprache ist natürlich, erfahrungsgemäß aber nur am Anfang ein Schwierigkeitsfaktor. Damit einhergehend bedeutet die Integration von Flüchtlingen in das eigene Unternehmen einen erhöhten Aufwand an Zeit und Energie. Hilfe bei der Wohnungssuche, Kontoeröffnung, Krippenplatz sind ungewohnte, aber gerade zu Beginn der Zusammenarbeit dringende, zum Teil zwingende Aufgaben, die es zu bewältigen gilt. Warum betreiben wir diesen Aufwand? Klar ist: Die Integration der Menschenmassen, die nach Deutschland flüchten, muss zügig und nachhaltig angepackt werden. Aus unserer Sicht kann das Handwerk hier viel leisten.

Es mangelt an Fachkräften.

Gleichzeitig bekommt das Handwerk viel dafür zurück. Dem großen Fachkräftemangel in Hamburg, in Nord- und ganz Deutschland kann durch eine gute, schnelle und effektive Integrationspolitik entgegengewirkt werden. Die deutsche Wirtschaft kann von Flüchtlingen profitieren und sollte das Potenzial nutzen. Wie wir feststellen, bringen viele Flüchtlinge nützliche Kenntnisse für eine Ausbildung im Handwerk mit. Dazu zählen schulische Abschlüsse wie auch berufliche Erfahrungen und soziale Kompetenzen. Die Mehrsprachigkeit von Flüchtlingen kommt unserem Unternehmen schon jetzt zugute und gleicht die eine oder andere Situation der Verständigungsschwierigkeit auf Deutsch wieder aus.



Wir haben das Potenzial von Flüchtlingen für uns erkannt und freuen uns, dass die Handwerkskammer und weitere Institutionen Hamburgs beispielhafte Projekte in der Integration vorantreiben und bürokratische Hindernisse abbauen.

Unsere beiden syrischen Azubis sind mittlerweile voll in der SCHULTZ Gruppe angekommen. Sie sind hoch motiviert, in Deutschland Fuß zu fassen und ein normales Leben in Lohn, Brot und Freiheit zu führen. Wir werden sie dabei nach Kräften unterstützen, denn Integration beginnt mit Engangement.